Der Lachende Hans oder Jägerliest wird in Australien Kookaburra genannt. Sein deutscher Name nimmt Bezug auf die charakteristischen Lautäusserungen des Vogels: sie beginnt zuerst leise und wird immer lauter und endet in einem menschenähnlichen Lachen. Die Vögel markieren damit ihr Territorium akustisch. Eine Eigenheit zeigt der Vogel auch bei der Nahrungsaufnahme. Von einem Ansitz aus hält der Lachende Hans Ausschau nach potentieller Beute wie Insekten, Kleinsäuger, Reptilien, Amphibien oder kleine Vögel. Nach erfolgreicher Jagd schlägt er seine Beute zuerst an einem Ast oder Stein «weich», ehe er sie hinunterschluckt.
Gelege | 2 bis 4 Eier |
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Aktueller Bestand | häufig, in Westaustralien, Tasmanien, Flinders Island, Kangaroo Island und Neuseeland eingeführt |
Nutzung | und Liedern) |
Lebenserwartung | bis 25 Jahre |
Brutdauer | 28 Tage |
Brütende | Tiere beide Elternteile |
Nest | in Baumhöhlen oder in Hohlräumen von aufgebrochenen Termitenhügeln |
Körperlänge | 40 bis 47 cm |
Verwandtschaft | Rackenvögel, Eisvögel (90 Arten), Jägerlieste (4 Arten) |
Gewicht | 200 bis 450 g |
Nahrungserwerb | Fische, Krabben, Muscheln |
Sozialstruktur | in Familiengruppen, paarweise |
Vogelzug | standorttreu |
Lebensraum | Wälder, baumreiche Landschaften, Parkanlagen |
Im Zoo Zürich | seit 1956 bis 2010 (80 Jungtiere), dann wieder ab 2018 |